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Wenn die Tage kürzer werden und die Außentemperaturen sinken, kann ein Abend am warmen Kamin eine sehr schöne Zeit sein. Aber wie kann es sein, dass plötzlich die Feuerwehr vor der Tür steht? Immer mal wieder kommt es vor, dass die Feuerwehr aufgrund einer unklaren Rauchentwicklung alarmiert wird. Oft steckt ein Kamin dahinter, der gerade entzündet wurde. Die Feuerwehr anzurufen ist auf jeden Fall niemals falsch. Aber warum qualmt ein Kamin so stark, dass andere Mitbürger sogar denken das es brennen könnte? Wir haben uns für euch mit Markus Ohls unterhalten, er ist Schornsteinfegermeister und förderndes Mitglied in unserer Feuerwehr:

Auf was sollten Besitzer eines Kamines beachten?

„Wichtig ist, dass nur geeigneter und trockener Brennstoff genutzt und dieser auch richtig und vor allem trocken gelagert wird. Mit einem Ofen oder Kamin sollte bewusst geheizt werden, d.h. die richtige Menge an Brennstoff für die jeweilige Feuerstätte zu verwenden. Bei hohen Außentemperaturen oder drückendem Wetter sollte auf ein anfeuern verzichtet werden. Es kann auch nie schaden, wenn man sich mal den Rauch anschaut, der oben aus dem Schornstein kommt.“

Nun brennt der Kamin… - Auf was sollte jetzt geachtet werden?

„Das weiterhin der richtige Brennstoff verwendet wird. Hinweise dazu findet man in der Bedienungsanleitung. Sollte man sich unsicher sein, kann man dies jederzeit den zuständigen Schornsteinfeger/Schornsteinfegerin fragen. Zusätzlich ist auf ausreichender Luftzufuhr zu achten. Das Feuer Luft braucht kennen wir ja noch aus dem Chemieunterricht.“

Darf ich in meinem Kamin alles verbrennen?

„Nein, auf gar keinen Fall! Auch dazu findet man Hinweise in der Bedienungsanleitung. Die Wahl des richtigen Holzes ist entscheidend. Erntefrisches Holz hat eine Feuchtigkeit von 50% bis 60%. Es darf nur Holz mit einer Restfeuchtigkeit von maximal 25% oder einem Wassergehalt von max. 20% verbrannt werden.“ Welche Brennstoffe in einer Feuerstätte verbrannt werden dürfen ist unteranderem auch in der 1.Bundes-Immissionsschutzverordung (1.BimschV) entscheidend ist aber die Angabe des Herstellers der Feuerstätte oder des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers oder Bezirksschornsteinfegerin.

Ein Schornstein muss ja regelmäßig vom Schornsteinfeger gereinigt werden. Wie oft muss das gemacht werden?

„Dies hängt ganz von der Art der Feuerstelle ab. Hierfür gibt es die Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO). Dort wird geregelt, wie oft eine Reinigung erfolgen muss. Zwischen ein und zwölf Mal im Jahr ist da durchaus alles möglich. Dies ist abhängig von der Art der Nutzung und dem Brennstoff der verbrannt wird. Hier beraten die zuständigen Schornsteinfeger/Schornsteinfegerinnen gern.“

Öfters hört man ja auch von Kaminbränden, was passiert da eigentlich genau?

„Durch eine unvollkommene Verbrennung kommt es zu Rußablagerungen im Schornstein. Gründe dafür kann eine die falsche Benutzung oder der falsche/zu feuchte Brennstoff sein. Ab einer gewissen Temperatur können diese Rußablagerungen dann anfangen zu brennen. Hier kann es dann ganz schnell gehen, dass Feuerwehr und Schornsteinfeger gemeinsam vor der Tür stehen.“

 

 

Markus vielen Dank für das nette Gespräch und die hilfreichen Informationen.

 

Auf was sollte man achten, wenn es zu einem Schornsteinbrand kommt?

Bitte in jedem Fall die Feuerwehr über den Notruf 112 rufen.

NIEMALS mit Wasser löschen!!!                                                                                                                                   

Dadurch kann es zu enormen Schäden kommen. Die Feuerwehren verfügen über entsprechendes Material für einen Schornsteinbrand. In den meisten Fällen wird zusätzlich ein Schornsteinfeger informiert, der dann zur Einsatzstelle kommt.

Sehr wichtig ist es auch, den Kamin richtig abkühlen zu lassen, bevor die Asche in die Mülltonne kommt. Keine heiße Asche in die Mülltonnen füllen, auch hier kann schnell ein Brand entstehen.

In vielen Räumen sind Rauchmelder ja bereits Pflicht. Ab dem 01.01.2021 dann in allen Wohnräumen. Wir empfehlen, jetzt schon in dem Raum, in dem der Kamin steht, einen Rauchmelder zu installieren: „Rauchmelder retten Leben“. Zusätzlich empfehlen wir auch einen CO-Melder (Kohlenmonoxid-Melder) zu installieren. Kohlenmonoxid Melder bzw. CO-Melder warnen rechtzeitig vor austretendem Kohlenmonoxid und schützen Sie und Ihre Familie vor dieser unsichtbaren Gefahr und den folgeschweren Konsequenzen einer Kohlenmonoxid Vergiftung.

Nun steht einem gemütlichen Abend am Kamin nichts mehr im Wege.

Menschen sind von Natur aus sehr neugierig. Kommt es beispielsweise auf der Autobahn zu einem Verkehrsunfall, kann man im Vorbeifahren nur schwer wegschauen. Die meisten fahren dann normal weiter. Es gibt aber auch immer wieder Mitbürger die auf der Gegenfahrbahn langsamer werden oder sogar stehen bleiben, um eine gute Sicht auf die Vorfälle zu haben.

Damit gefährden sie aber nicht nur sich selbst, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer und die Einsatzkräfte, die oft nah am

  • Lassen Sie keine Kerzen unbeaufsichtigt brennen
  • Achten Sie besonders auf Kinder und Haustiere
  • Zünden Sie die Kerzen nur auf einer Feuerfesten Unterlage an, wie z.B. einer Glasplatte oder einem Teller
  • Achten Sie auf ausreichend Abstand zu leicht entflammbaren Gegenständen, wie z.B. Tischdecken, Vorhängen oder Tannengrün
  • Kerzen dürfen niemals nahe beieinander stehen
  • Achten Sie auf Zugluft, dadurch kann die Kerze

Mindestschutz – gesetzliche Regelung in den entsprechenden Bundesländern

In den meisten Bundesländern ist die Installation von Rauchmeldern inzwischen vorgeschrieben. Die jeweilige Gesetzgebung baut auf die Norm DIN 14676 „Rauchmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung – Einbau, Betrieb und Instandhaltung“ auf:

„Wegen der verminderten Wahrnehmung von Brandrauch im Schlaf sind Schlafbereiche, insbesondere Kinder- und Schlafzimmer sowie Flure durch

Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat am Mittwoch, den 22. Juni, die Verkehrssicherheitskampagne „Rettungsgasse“ an der Autobahnraststätte in Garbsen an der A2 vorgestellt.

Bei der Kampagne kooperiert das Innenministerium mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V., dem ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, der Johanniter Unfall-Hilfe e.V. sowie der Polizei Niedersachsen. Die Kampagne startet

Durch Fahrzeug bezogene Informationen direkt am Unfallort wird die Rettungszeit erheblich verkürzt und die Überlebenschancen steigen! 

Moderne Autotechnik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen. Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Einsatzkräften nicht immer bekannt. Für schnellere Rettung sorgt die vom ADAC eingeführte und als Standard