Gebäudebrand
(B3y): Gebäudebrand mit MenschengefärdungZugriffe 25
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eingesetzte Kräfte
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Fahrzeugaufgebot
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Einsatzbericht
Am Samstagmorgen wurden wir gegen 05:30 Uhr mit dem Stichwort „B3Y – Gebäudebrand, Menschenleben in Gefahr“ alarmiert.
Lage:
Bereits auf der Anfahrt wurde durch die Leitstelle aufgrund mehrerer Notrufe die gemeldete Lage bestätigt. Beim Eintreffen des Einsatzleiters stand eine Gebäudeseite bereits in Vollbrand. Das Feuer breitete sich rasch auf weitere Gebäudeteile aus.
Nach der ersten Erkundung konnte festgestellt werden, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden.
Maßnahmen:
Durch mehrere Trupps unter Atemschutz wurde umgehend eine Brandbekämpfung von außen eingeleitet. Parallel dazu gingen weitere Trupps zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor.
Aufgrund der Ausdehnung des Brandes wurde kurze Zeit später die Feuerwehr Gamsen zur Unterstützung nachalarmiert. Über die Drehleiter wurde eine Brandbekämpfung im Dachbereich durchgeführt.
Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzliche Kräfte der Feuerwehren Wilsche, Kästorf und Neubokel alarmiert, um insbesondere weitere Atemschutzgeräteträger bereitzustellen.
Durch den Energieversorger LSW wurden Strom, Wasser und Gas für das betroffene Gebäude abgestellt, um ein sicheres Arbeiten an der Einsatzstelle zu gewährleisten.
Das Feuer breitete sich auch auf den Kellerbereich aus. Die Brandbekämpfung gestaltete sich dort aufgrund der gelagerten Gegenstände als besonders aufwendig und personalintensiv. Mehrere Trupps unter Atemschutz waren erforderlich, um alle Glutnester und Brandherde vollständig abzulöschen.
Zur Unterstützung der Nachlöscharbeiten wurden betroffene Bereiche gezielt mit einem sogenannten Netzmittel benetzt, um auch tieferliegende Glutnester zu erreichen und das Feuer vollständig zu ersticken.
Die Einsatzleitung erfolgte über unseren Einsatzleitwagen, von dem aus der gesamte Einsatz koordiniert wurde.
Alle eingesetzten Atemschutzgeräteträger – auch der umliegenden Ortsfeuerwehren – wurden im Anschluss an unserem Hygieneplatz fachgerecht dekontaminiert.
Während des langwierigen Einsatzes wurden die Einsatzkräfte durch unsere Verpflegungseinheit mit warmen und kalten Getränken sowie einem Frühstück und einer Mittagsverpflegung versorgt.
Nach etwa zehn Stunden konnte der Einsatz beendet werden.












