Kellerbrand

(B2): Feuer in Gebäude, Wohnungsbrand, Fahrzeugbrand (groß)
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Einsatzort Details

Stadt Gifhorn
Datum 07.02.2026
Alarmierungszeit 19:59 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
Mannschaftsstärke 54
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Gifhorn
Fahrzeugaufgebot   HLF 20/16 11-48-10  TLF 16/25 11-23-10  ELW 1 11-11-01  RW 2 11-52-10  TLF 20/40 11-25-10  LF 16-TS 11-44-10  GW L 1 11-64-10  MTW 11-17-10  Doka 11-63-10  BvD 11-10-10
B2

Einsatzbericht

Am Samstagabend wurden wir während unserer Jahreshauptversammlung um 19:59 Uhr zu einem Brandeinsatz alarmiert.

Lage:

In einem Reihenmittelhaus kam es zu einem Kellerbrand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war bereits eine starke Rauchentwicklung feststellbar, die aus dem Gebäude nach außen drang.

Maßnahmen:

Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Parallel dazu versuchte ein weiterer Trupp unter Atemschutz, einen zweiten Zugang zum Keller zu schaffen, dieses geschah dann über ein Kellerfenster welches geöffnet wurde.

 

Durch die starke Hitzeentwicklung wurden Wasserleitungen beschädigt, wodurch der Keller mit Wasser geflutet wurde. Im weiteren Einsatzverlauf kam ein weiterer Trupp unter Atemschutz zum Einsatz, um unter anderem mithilfe einer Tauchpumpe das Wasser aus dem Keller zu entfernen.

 

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten war von außen nicht eindeutig feststellbar, ob der Kellerbereich sowie das dort stehende Wasser unter Spannung standen. Aus diesem Grund wurde ein Kellerspannungsprüfer eingesetzt, um eine mögliche elektrische Gefährdung auszuschließen.

 

Nach Rücksprache mit dem Energieversorger wurden mehrere Gebäude in der Straße kurzfristig spannungsfrei geschaltet. Nachdem in dem betroffenen Gebäude die Hauptsicherung gezogen wurde konnten die umliegenden Gebäude wieder mit Strom versorgt.

 

Nachdem der Keller weitgehend vom Wasser befreit war, räumte ein weiterer Trupp unter Atemschutz das Brandgut aus dem Gebäude. Dieses wurde außerhalb des Hauses vollständig abgelöscht.

 

Zusätzlich wurden die angrenzenden Wohneinheiten kontrolliert und auf mögliche Brandausbreitung sowie vorhandene Brandlasten überprüft.

 

Alle eingesetzten Atemschutzgeräteträger wurden im Anschluss an unserem Hygieneplatz fachgerecht dekontaminiert.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder