Gebäudevollbrand

(B4y): Großbrand, Industrieanlage mit Menschengefärdung. Gebäudeexplosion mit Menschengefärdung
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Einsatzort Details

Stadt Gifhorn
Datum 22.06.2025
Alarmierungszeit 23:28 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
Mannschaftsstärke 55
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Gifhorn
Fahrzeugaufgebot   HLF 20/16 11-48-10  DLK 23/12 11-30-10  TLF 16/25 11-23-10  ELW 1 11-11-01  RW 2 11-52-10  TLF 20/40 11-25-10  LF 16-TS 11-44-10  GW-L 2 11-68-01  GW L 1 11-64-10  MTW 11-17-10  Doka 11-63-10  BVD 11 69-1  11 63-01 MTW
B4Y

Einsatzbericht

Am späten Sonntagabend wurden wir um 23:28 Uhr zu einem Brandeinsatz in den Steinweg alarmiert.

Lage:

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Restaurant im ersten Obergeschoss sowie im Dachgeschoss eines Gebäudes in Vollbrand. Ein angrenzendes Wohngebäude mit vier Wohngeschossen war durch die Nähe unmittelbar gefährdet. Zudem kam es durch starken Wind zu erheblichem Funkenflug auf ein gegenüberliegendes Gebäude, was das Einsatzgeschehen zusätzlich erschwerte. Nach ersten Meldungen war unklar, ob sich noch Personen im Gebäude befanden.

Aufgrund der Rückmeldung der Polizei veranlasste die Leitstelle eine Alarmstufenerhöhung, was zu einem Sirenenalarm für die Feuerwehr Gifhorn führte. Kurz nach Eintreffen ließ der Einsatzleiter zudem die Ortsfeuerwehren Wilsche und Neubokel nachalarmieren.

 

Maßnahmen:

Zur Brandbekämpfung und Riegelstellung wurden zwei B-Rohre sowie ein Wenderohr über die Drehleiter eingesetzt. Parallel gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung in das angrenzende Wohngebäude vor, in dem jedoch keine Personen mehr aufgefunden wurden. Im weiteren Einsatzverlauf kamen mehrere Trupps unter Atemschutz sowie unter Filter zur Brandbekämpfung von innen und außen zum Einsatz. Zur besseren Koordination wurde der Einsatz in drei Abschnitte gegliedert: Brandbekämpfung Süd, Menschenrettung und Brandbekämpfung Nord sowie Logistik und Hygiene. Der gesamte Bereich rund um die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt und durch Polizei sowie Feuerwehr gesichert. Die zuständigen Versorgungsunternehmen für Strom, Gas und Wasser wurden hinzugezogen, um mögliche Gefahren auszuschließen. Alle mit Brandlast kontaminierten Einsatzkräfte wurden an einem eingerichteten Hygieneplatz fachgerecht dekontaminiert. Die Verpflegungseinheit sorgte nach Einsatzende für einen kleinen Imbiss im Feuerwehrgerätehaus.

Insgesamt waren 91 Einsatzkräfte der Feuerwehr, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), vier Rettungswagen (RTW), die Polizei, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL), die Energieversorger (Gas, Strom – LSW) sowie das Wasserwerk im Einsatz.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder