Gebäudebrand
(B3): GebäudebrandZugriffe 2629
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eingesetzte Kräfte
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Fahrzeugaufgebot
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Einsatzbericht
Am Donnerstagmorgen um 05:28 Uhr wurden wir mit dem Stichwort B1 – Brennt Müll alarmiert.
Bereits während der Anfahrt gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle ein, die auf ein größeres Brandereignis hindeuteten. Aufgrund des bereits sichtbaren starken Feuerscheins erhöhte der BvD noch vor Eintreffen an der Einsatzstelle die Alarmstufe auf B3 – Gebäudebrand, wodurch die Feuerwehren aus Wilsche und Neubokel zur Unterstützung alarmiert wurden.
Lage:
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es sich um ein Feuer in einem Industriekomplex mit verschiedenen Lagerräumen und einer Lackiererei handelte. Das Feuer hatte sich bereits auf große Teile des Gebäudes ausgedehnt, sodass eine umfangreiche Brandbekämpfung notwendig war.
Maßnahmen:
Zunächst wurde ein Innenangriff durch mehrere Trupps unter Atemschutz eingeleitet. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten und der rasanten Brandausbreitung musste dieser jedoch abgebrochen werden.
Daraufhin wurde die Brandbekämpfung auf einen umfassenden Außenangriff umgestellt, der durch mehrere B- und C-Rohre sowie über den Wasserwerfer von oben über die Drehleiter erfolgte. Die eingesetzten Kräfte waren dabei mit Filtergeräten sowie Atemschutzgeräten ausgerüstet.
Die Werkfeuerwehr Continental unterstützte uns zunächst bei der Brandbekämpfung.
Es wurden drei Einsatzabschnitte gebildet:
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Abschnitt 1: Brandbekämpfung Süd
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Abschnitt 2: Brandbekämpfung Nord
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Abschnitt 3: Einsatzstellenhygiene, Atemschutznachschub und Verpflegung
Die Einsatzabschnitte wurden durch den Einsatzleitwagen koordiniert.
Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurden mehrere Wasserentnahmestellen eingerichtet.
Gegen 07:30 Uhr konnte die Meldung "Feuer unter Kontrolle" gegeben werden. Im Anschluss begannen die umfangreichen Nachlöscharbeiten, die sowohl von innen als auch von außen durchgeführt wurden.
Die Firma Continental stellte für die Einsatzkräfte eine Halle zur Verpflegung und zum Aufwärmen zur Verfügung.
Zur Bekämpfung von Glutnestern wurden Teile des Daches mittels Kettensägen geöffnet. Zwischendecken wurden mit Einreißhaken entfernt, um verbleibende Brandherde zu lokalisieren.
Die eingesetzten und mit Brandrückständen kontaminierten Einsatzkräfte wurden an der Einsatzstelle mit Hilfe unserer Hygieneeinheit dekontaminiert.
Die Drohneneinheit des Landkreises Gifhorn unterstützte mit Wärmebildaufnahmen aus der Luft, um gezielte Löschmaßnahmen durchzuführen.
Im Anschluss wurden im Feuerwehrhaus Gifhorn die Fahrzeuge wieder einsatzbereit hergerichtet. Durch unsere Verpflegungseinheit wurde eine warme Mahlzeit serviert.














