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Gemeinsame Übung der FF Gifhorn und FF Kästorf

Die Ortsfeuerwehren Kästorf und Gifhorn führten im Rahmen ihrer Ausbildung eine gemeinsame Übung durch. Als Übungsobjekt stand das alte Kantinengebäude auf dem BGS-Gelände zur Verfügung. In diesem wurde mit Nebelmaschinen und Lichttechnik ein Kellerbrand simuliert. Die Schwierigkeit bestand in der Anzahl der zu rettenden Personen und der Zugangsmöglichkeiten. Die Aufgabe sah vor, dass insgesamt 5 vermisste Personen zu retten waren. Hierbei handelte es sich ausschließlich um Dummys.

Die Feuerwehr Kästorf war an diesem Abend mit drei Fahrzeugen vor Ort und nahm über ein Treppenhaus insgesamt drei C-Rohre vor. Die hier eingesetzten Atemschutztrupps retteten drei Personen über diesen Angriffsweg.

Die Feuerwehr Gifhorn hatte nicht so komfortable Zugangsmöglichkeiten zum Gebäude. Die Aufgabe der Staffel vom HLF mit Unterstützung eines Atemschutztrupps vom TLF bestand darin, eine Menschenrettung über die ehemalige Kartoffelrutsche durchzuführen. Zwei Trupps gingen über diesen nicht ganz einfachen Weg in den Keller vor und brachten zwei Personen ins Freie. Dabei war die Kartoffelrutsche auch der Rückweg, was mit den bis zu 80kg schweren Dummys nicht ganz einfach war.

Anschließend führten die beiden eingesetzten Trupps noch eine fiktive Brandbekämpfung durch.

 Bild 1

Ein Angriffstrupp beim Absuchen des Flures

 

bild 2

Ein Reservetrupp und der Gruppenführer unterstützen den Angriffstrupp bei der Personenrettung, ...

Bild 3 

... während dieser den Dummy die Kartoffelrutsche hinaufbringt. 

Außer der Mannschaft vom HLF waren noch weitere Kameraden mit der DLK, dem TLF, dem RW und dem ELW in die Übung eingebunden.
Bild 4 Die Mannschaft des TLF bereitet ein Belüftungsgerät vor.

Die DLK hatte die Aufgabe die Einsatzstelle zusammen mir dem Rüstwagen großflächig auszuleuchten. Das TLF stellte zuerst die Wasserversorgung zum HLF sicher und sorgte dann für eine Druckbelüftung des Kellers. Vom ELW wurde die Übung geführt und dokumentiert.

Bild 5 

Die Drehleiter und der Rüstwagen leuchten die „Einsatzstelle“ aus.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von Christian Reß.